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Reisen in Botswana ist noch immer ein Abenteuer! Buschmänner, Kalahari und Okavangodelta. Es erwarten Sie faszinierende Natur- und Tiererlebnisse, wie man sie heute kaum noch irgendwo findet, in einer Atmosphäre, die geprägt ist von unverfälschter afrikanischer Wildnis.

Reisezeit

Prinzipiell kann Botswana zu jeder Jahreszeit besucht werden. Die Jahreszeiten sind unseren dabei genau entgegengesetzt und man entscheidet zwischen der winterlichen Trockenzeit und der sommerlichen Regenzeit. Die Regenzeit in Botswana beginnt erfahrungsgemäß Ende Oktober/ Anfang November und kann bis April anhalten. Von Januar bis März kann es stark regnen und viele Straßen – vor allem in den Nationalparks – sind dadurch unpassierbar.

Gleichzeitig kann es in den Sommermonaten mit bis zu 45°C sehr heiß werden, so dass die Regenschauer eine willkommene Abkühlung verschaffen. In den Wintermonaten von Mai bis August kann es nachts sehr kalt werden und die Temperaturen sinken teilweise unter den Gefrierpunkt. Tagsüber ist es aber relativ warm (etwa 20-25°C). Während der Trockenzeit ist es grundsätzlich einfacher Tiere zu beobachten und auch die Straßenverhältnisse sind weitestgehend gut. Während oder kurz nach der Regenzeit sind viele Straßen selbst mit einem Allradfahrzeug nur schwer oder überhaupt nicht befahrbar und man muss durchaus auch den einen oder anderen Flusslauf durchqueren.

Sehenswürdigkeiten

Safari

Botswana Safaris sind einzigartig und abwechslungsreich. Aufgrund der Hochpreispolitik besuchen im Vergleich zu anderen Ländern des südlichen Afrikas deutlich weniger Touristen Botswana. Folgende Höhepunkte sind bei Safaris in Botswana garantiert: spektakuläre Tierbeobachtungen, eine riesige Elefantenpopulation, eine große Anzahl an Raubkatzen, abwechslungsreiche Safari-Aktivitäten mit Mekoro (Einbaumkanus), Booten und Safarifahrzeugen, professionelle Guides, einzigartige, durch den Massen-Tourismus verschonte Schutzgebiete.

Okavango Delta & Moremi Game Reserve

Mit mehr als 20.000 qkm ist das Okavango Delta das größte Binnendelta der Welt. Es ist Teil der Kalahari und wird durch das Wasser des aus dem Hochland von Angola zulaufenden Okavango gespeist. Eine Besonderheit des Deltas ist, dass der höchste Wasserstand erst in der Trockenzeit erreicht wird. Hintergrund dieses Phänomens ist der geringe Höhenunterschied zwischen dem Panhandle im Nordwesten und dem Ende des Deltas bei Maun im Osten. Damit ist auch die hohe Tierdichte während der Trockenzeit von Mai bis Oktober zu erklären. Das einzigartige Habitat mit seinem schier endlosen Geflecht aus mäandernden Flussläufen, Lagunen, Sümpfen und von Palmen gesäumten Inseln lässt sich am besten in Mokoros sowie auf Pirschfahrten und Buschwanderungen erkunden.

Chobe Nationalpark & Linyanti

Der Chobe Nationalpark im Nordosten Botswanas gilt mit bis zu 120.000 Elefanten gemeinhin als die Region mit der größten zusammenhängenden Population weltweit. Gerade während der Trockenzeit sind die Chancen gut, viele der grauen Dickhäuter am Chobe Fluss nahe Kasane anzutreffen. Exzellente Tierbeobachtungen bieten nicht nur die Riverfront, sondern auch die abgelegenen Regionen Linyanti und Savuti im westlichen Teil des Parks. Beide sind infolge ihrer abgelegenen Lage am besten mit dem Kleinflug zu erreichen und touristisch weniger stark frequentiert. Während Linyanti durch Sumpf- und Marschlandschaften charakterisiert ist, ist Savuti durch Gras- und Savannenlandschaft geprägt und für die jährliche Migration der Zebras während der Trockenzeit bekannt.

Kalahari & Makgadikgadi-Pans

Von karger Schönheit und als Refugium der Stille präsentieren sich die Wüsten Botswanas. Die Makgadikgadi Pans mit ihren endlosen Weiten gehören mit rund 12.000 qkm zu den größten Salzpfannen der Welt. Außerhalb der Pfannen erstrecken sich Graslandschaften, die vereinzelt von kleinen Inseln mit Palmen oder Baobabs unterbrochen werden. Relativ unbekannt ist, dass die Region um den Nxai und Makgadikgadi Pans Teil der Migrationsroute von Zebras und Gnus ist. Das größte Wildreservat Botswanas mit rund 52.800 qkm ist jedoch das Kalahari Central Game Reserve, das ehemalige Siedlungsgebiet der San. Zu den bekanntesten Erscheinungen der Kalahari zählen zweifelsohne die legendären Kalahari-Löwen mit ihren schwarzen Mähnen, von denen noch etwa 600 in diesem Landstrich leben.

„Botswana – märchenhafte Abgeschiedenheit im afrikanischen Busch.“

Suzann Eckert

Reisespezialistin, Amic Travel

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